Hochwasserdialog

Ziel des Hochwasserdialogs ist es Vertrauen aufzubauen und eine Gesprächskultur auf Sachebene zu fördern. Der Bevölkerung soll die Möglichkeit geboten werden, Fragen, Einwände und konstruktive Vorschläge einzubringen, und so zum Hochwasserschutz in der eigenen Region beizutragen. Der Hochwasserdialog lebt von Transparenz und Gesprächsbereitschaft, weshalb Sie bei den Veranstaltungen die Möglichkeit haben, Ihre Meinung und Argumente zu äußern. Auf dieser Webseite werden Sie rechtzeitig über kommende Termine informiert – außerdem werden Protokolle und Fotodokumentation zum Download bereitgestellt.

Auftaktveranstaltung vor Ort

Am 9. Februar 2015 informierte Frau Staatsministerin Ulrike Scharf die Bürger in Barbing über die geplanten Flutpolderstandorte Eltheim und Wörthhof und das Dialogverfahren.

Runder Tisch Kommunalpolitik und Mandatsträger

Der Runde Tisch am 26. Juni 2015 markiert den offiziellen Startpunkt des Hochwasserdialogs an den Standorten Eltheim und Wörthhof. Eingeladen wurden unter anderem die Landrätin, Bürgermeister und Landtagsabgeordnete aus der Region. Dabei wurde den Politikern der Dialogprozess sowie das Hochwasserschutz- und Flutpolderkonzept vorgestellt.

Vorortgespräche

Nach Gesprächen mit Interessensvertretern wie Naturschutz, Verwaltung, Land- und Forstwirtschaft sowie Politik sollte in den Vorortgesprächen die direkt betroffene Bevölkerung zu Wort kommen.

Die Anrainer wurden mit diesem Schritt in den Prozess eingebunden und konnten ihre Sorgen, Bedenken und Fragen zu den Flutpoldern äußern sowie mögliche Auswirkungen der Flutpolder diskutieren.

 Foto vom Vorortgespräch in Kiefenholz, man sieht die interessierten Bürger an den Tischen sitzen Bild vergrössernVorortgespräch am 15.07.2015 in Kiefenholz
 Foto vom Vorortgespräch in Pfatter, man sieht die interessierten Bürger an den Tischen sitzen Bild vergrössernVorortgespräch am 30.07.2015 in Pfatter

Diskussionsforen

Die Diskussionsforen werden sowohl überregional als auch lokal angeboten. Während sich die überregionalen Foren an alle Stakeholder richten, sind die lokalen Diskussionsveranstaltungen für alle unmittelbar betroffenen Anrainer und Verantwortlichen geplant.

Themen der Diskussionsforen

Überregional


1. Überregionales Diskussionsforum "Hochwasserrisiko und Schutzstrategien"
am 24.09.15 in Münchsmünster:

2. Überregionales Diskussionsforum "Rückhaltesysteme und deren Wirkung im Vergleich"
am 08.10.2015 in Regensburg:

Präsentationen und Ergebnisprotokoll zum Herunterladen

3. Überregionales Diskussionsforum "Gesteuerte Flutpolder in Theorie und Praxis"
am 11. November 2015 in Mertingen:

4. Überregionales Diskussionsforum "Land- und Forstwirtschaft und Hochwasserschäden"
am 25. November 2015 in Bertoldsheim:

Lokal

Themen der regionalen Workshops sind:

  • Zukunft des Trinkwasserschutzgebietes Giffa
  • Erstellung Grundwassermodell: Problemstellung und Ziele
  • Potenzielle Auswirkungen auf den Naturschutz

1. regionaler Workshop "Erstellung Grundwassermodell: Problemstellung und Ziele nördlich der Donau" am 1. Dezember 2015 in Wörth a.d. Donau

2. regionaler Workshop "Erstellung Grundwassermodell: Problemstellung und Ziele südlich der Donau" am 2. Dezember 2015 in Pfatter

3. regionaler Workshop "Potenzielle Auswirkungen auf Naturhaushalt und Landschaftsbild" am 17. Dezember 2015 in Regensburg

Präsentationen und Ergebnisprotokoll zum Herunterladen

Infoveranstaltung "Grundwassermessstellen" am 07. Juli 2016 in Neutraubling

Präsentationen zum Herunterladen

Sorgen der Bevölkerung

Besonders die Grundwassersituation bereitet den Anrainern Kopfzerbrechen: es besteht die Sorge, dass es zu einem Anstieg des Grundwassers in bebauten Flächen und somit zu nassen Kellern kommen könnte.

Doch auch die Landwirtschaft ist mit den geplanten Flutpoldern unzufrieden: So werden Flächenverluste für die notwendigen Deiche sowie Einschränkungen in der Bewirtschaftung und Wertverlust erwartet.

Außerdem wird die Zerstörung des Landschaftsbildes sowie der Verlust von wertvollen Lebensräumen (z.B. Magerwiesen) befürchtet. Alternative Rückhaltestandorte an anderen Gewässern werden gefordert.

Viele offene Fragen

Aktuell müssen noch zahlreiche Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel:

  • Welche Auswirkungen hat ein Flutpolder auf das Grundwasser?
  • Wie wirkt sich ein Flutpolder auf gefährdete Tier- und Pflanzenarten aus?
  • Welche Auswirkungen hat der Flutpolder auf die landwirtschaftliche Nutzung?

Weiterführende Informationen

Links zu anderen Angeboten