Hochwasser Speicher Furth im Wald

Drachensee Furth im Wald

Zum Schutz der Stadt Furth im Wald und weiterer Unterlieger entstand am Fluss Chamb ein Hochwasserrückhaltebecken mit überregionaler Bedeutung. Damit kann eine hundertjährliche Hochwasserflut vor der Stadt Furth im Wald zurückgehalten werden. Gleichzeitig erfüllt der Drachensee bei Normalstau die Aufgabe eines kleinen Naherholungszentrums im nördlichen Bayerischen Wald. Außerdem wurde eine ökologische Regenerationszone für eine seltene Pflanzen- und Tierwelt geschaffen.

Per Landtagsbeschluss erfolgte schon 1970 der Auftrag an die bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung zur Planung dieser neuen Talsperre. Der Drachenseebau ist damit eine staatliche Bauaufgabe. Zum vollständigen Schutz der Stadt sind weitere kommunale Anstrengungen an den Seitengewässern des Chamb erforderlich.

Nach Jahrzehnten der Planung, der wasserrechtlichen Genehmigungen, des Grunderwerbs und der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Anliegern konnte Ende 2000 eine gütliche Einigung erzielt werden, die eine Fortsetzung der 1989 begonnenen Bauarbeiten in Aussicht stellte. Seit 2003 wurde an der Talsperre intensiv gebaut.

Nach Jahrzehnten der Planung, der wasserrechtlichen Genehmigungen, des Grunderwerbs und der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Anliegern konnte Ende 2000 eine gütliche Einigung erzielt werden, die eine Fortsetzung der 1989 begonnenen Bauarbeiten in Aussicht stellte. Seit 2003 wurde an der Talsperre intensiv gebaut.

Die feierliche Einweihung des Projekts fand am 29. Mai 2009 mit dem Minister des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder statt.