Umsetzungskonzepte

Im Maßnahmenprogramm vom Dezember 2015 wurden für alle Wasserkörper, für die der gute Zustand nicht nachgewiesen werden konnte grundlegende und/oder ergänzende Maßnahmen vorgeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt wurde nur die Art der Maßnahme aufgeführt, die den Flusswasserkörper zu einem guten Zustand führen soll.
Während die Maßnahmen zur Verbesserung der stofflichen Belastung aus der Fläche Aufgabe der Landwirtschaftsverwaltung sind, müssen das Wasserwirtschaftsamt Regensburg und die Kommunen die strukturellen Verhältnisse in den Gewässern, für die sie zuständig sind, verbessern.
Im Rahmen von Umsetzungskonzepten sollen nun diese Maßnahmen genau verortet und die Realisierbarkeit geprüft werden. Gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit werden die Umsetzungskonzepte diskutiert und unsere Vorschläge für die Gewässer in unserem Zuständigkeitsbereich gegebenenfalls ergänzt und abgestimmt. Diese gemeinsam mit den Verbänden, Fachbehörden und Betroffenen erarbeiteten Konzepte sollen uns als wichtiges Hilfsmittel für die weitere Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie dienen.
An den kleineren Gewässern, die in der Zuständigkeit der Kommunen liegen, sollte diese Arbeit von den Kommunen an ein geeignetes Fachbüro vergeben werden.
Wenn mehrere Gemeinden Anteil an einem Flusswasserkörper haben (was recht häufig vorkommt), empfiehlt es sich, dass eine Gemeinde federführend die Erstellung des Umsetzungskonzeptes koordiniert.
An dieser Stelle werden wir die mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung fertig gestellten Umsetzungskonzepte des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg vorstellen.